MORGENSCHTEAN - Die österreichische Dialektzeitschrift

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Die österreichische Dialektzeitschrift MORGENSCHTEAN ist seit 1989 der Dialektliteratur gewidmet, Heimattümelei und Sentimentalität liegen ihr jedoch fern. 

 

Bernhard C. Bünker, erster Ö.D.A.-Präsident und Mitbegründer des MORGENSCHTEAN, hatte seine Anliegen damals so formuliert: "Es geht uns mit der Herausgabe dieser Zeitschrift darum, der Dialektdichtung den ihr gebührenden Platz innerhalb der Literatur in unserem Land einzuräumen."

 

Die Aussage hat bis heute an Aktualität nichts verloren. Der Dialekt ist in der Literatur nach wie vor eine Randerscheinung im doppelten Sinne: einerseits, weil Dialektautor*innen in der öffentlichen Wahrnehmung gesellschaftlich meist nicht am oberen Ende eingeordnet werden, und andererseits, weil jeder Dialekt global gesehen eine regional beschränkte Erscheinung ist.

 

Überdies soll der MORGENSCHTEAN die Kommunikation unter den Mitgliedern stärken und über Neuerscheinungen, Veranstaltungen und die Arbeit der Ö.D.A. informieren. Die grundlegende Richtung der Zeitschrift sind alle Belange des Dialekts in Kunst, Kultur und Gesellschaft.

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