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"A schenes Lem" – Die Nöstlinger-Songs

Immer wieder werden erreicht uns mit der Post eine CD oder auch LP – die wir in Zukunft gerne auch auf unserem Blog vorstellen wollen.


Ein besonderer Hörgenuss für alle Liebhaber*innen von Christine Nöstlinger ist die vor einem Jahr erschienene CD "A schenes Lem– Die Nöstlinger Songs" des Musikers Gerald Votava.



2018 hat Christine Nöstlinger dem Schauspieler und Musiker Gerald Votava, der 2016 in der Verfilmung von „Maikäfer, flieg!“ ihren Vater spielte, ein paar ihrer späten Dialektgedichte zur Vertonung überlassen. Nach drei Jahren intensiver Auseinandersetzung entstand das Album "A schenes Lem", das seit Ende 2020 als LP und CD erhältlich ist.


Das Schöne an dieser Produktion: Das Musikarrangement (Soyka am Akkordeon!) hält sich dezent im Hintergrund und nimmt den Texten nichts an Kraft – ganz im Gegenteil. Hörer*innen, die die spezielle Nöstlinger-Mischung aus nüchterner Tristesse, Gesellschaftskritik und Humor immer schon geliebt haben, werden mit dem Album in jedem Fall eine Freude haben!

mpk, 12.01.2021


Hörproben gibt es auf YouTube – bestellen kann man das Album >> HIER


Live Präsentation: 14.2.2022, 19.30, Stadtsaal Wien (> Tickets)



Infos zur CD:

A schönes Lem – Die Nöstlinger Songs

Medien Manufaktur, Dez 2021

Stimme, Gitarre: Gerald Votava

Akkordeon: Walther Soyka

Schlagzeug: Maria Petrova

 

Hinweis: Die späten Gedichte von Christine Nöstlinger sind 2019 im Residenz Verlag erschienen


Christine Nöstlinger

Michael Köhlmeier (Vorwort)

Gerald Votava (Nachwort)

Barbara Waldschütz (Illustrationen)

NED, DASI NED GEAN DO WARAT Gedichte

I frog mi imma: Wos is schlimma? Bes oda bled? Tiefsinnig, rabenschwarz und voller lakonisch-heiterer Zwischentöne, so lesen sich die neuen Dialektgedichte von Christine Nöstlinger. Sie erzählen von Sorgen und Hoffnungen, von Bösartigkeiten und von dem Umgang mit dem Alter. Die arbeitsscheue „Jasmin vun da Vira-Schdiagn“ liegt ihrem Mann auf der Tasche, der „Westbaunhof-Rudl“ schaut sich jeden Tag die kleinen und großen Dramen des Lebens am Bahnsteig an, der stille Meia entfaltet nur vor seinem Goldfisch seine geheimen Gewaltfantasien – soll man deswegen die Polizei rufen? Die Lyrik aus dem Nachlass von Christine Nöstlinger schaut nuanciert vor allem dorthin, wo der Rand der Gesellschaft ist. Ein Muss für alle Freunde der Wiener Dialektdichtung und Nöstlinger-Fans.

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